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Soutache – kleine Kunstwerke in Seide

Wir sind verliebt – in Soutache. Diese wunderbare Technik haben wir für uns neu entdeckt. Aus speziellen Seidenlitzen entstehen traumhafte, phantasievolle Schmuckstücke. Doch was genau ist Soutache, und wo kommt diese Technik her? Interessant, was unsere neuesten Lieblingsstücke mit historischen Uniformen zu tun haben. 

Bei der Soutache-Technik werden mehrere Lagen von bunter Soutache-Litze miteinander vernäht. So entsteht eine dekorative Bordüre (alternativ auch Posament genannt), die als Zierde an Kleidung oder Accessoires angebracht werden kann. Wurden früher vor allem Soutache-Bänder aus Seide und Wolle verwendet, so sind heute zusätzlich auch Bänder aus Kunstseide oder Baumwolle erhältlich.

Details einer ungarischen Husaren-Uniform (Bildquelle: fotolia)

Verzierte Husaren-Uniform (Bildquelle: fotolia)

Soutache ist eine alte Technik und wurde ursprünglich genutzt, um unansehnliche Nähte an Kleidungsstücken zu verdecken. Ausgehend von dieser noch recht zweckgebundenen Nutzung hat sich mit der Zeit schließlich auch der Gebrauch zu Dekorationszwecken entwickelt. So wurden zum Beispiel über Jahrhunderte militärische Uniformen mit metallisch glitzernden Applikationen versehen, als Dekor, aber auch, um den Rang des Trägers anzuzeigen.

Man nimmt an, dass der Begriff Soutache um 1850 in Frankreich aufkam und sich vom Magyarischen sujtás ableitet, mit dem die kunstvollen Dekorationen aus seidenem Bortenbesatz auf Ärmeln und Hosen der ungarischen Nationaltracht bezeichnet werden. Populär waren dekorative Soutache-Elemente ebenfalls zur Verschönerung prunkvoller Kleider im viktorianischen England. Bordüren dieser Art zieren auch häufig traditionelle Kleidungsstücke aus dem größerem osteuropäischen und russischen Raum, aus Marokko und Mexico (so etwa die phantastisch-bunten Kostüme der Mariachis). Noch heute findet Soutache sich auf Militär- und Polizeiuniformen, in der Folklore, aber auch auf religiösen Regalia, auf Wohnaccessoires und vielem mehr. Nicht zuletzt hat Soutache schließlich auch den Sprung in die High Fashion geschafft und verziert beispielsweise kunstvolle Braut- und Galaroben der Topdesigner.

Kleine Kunstwerke entstehen

Mit Soutache-Litze entstehen kleine Kunstwerke

Die Anwendung der Technik zur Herstellung von Schmuckstücken noch ein recht neues Phänomen. Denn erst seit den 1980er Jahren wurde die Soutache-Technik mehr und mehr auch für die Fertigung von Schmuck entdeckt. Vorreiterin ist die israelische Designerin Dori Csengeri.

Mit dem ungewöhnlichen Material der Soutache-Seide lassen sich prachtvolle Schmuckstücke fertigen. Ob Colliers, Broschen oder Armschmuck, mit Phantasie und vor allem Geduld und dem nötigen Geschick entstehen in hohem Arbeitsaufwand wunderschöne und exklusive Stücke.

Wir verwenden die Soutache-Technik für die Fertigung von farbenfrohen Ohrringen, in die wir neben den bunten Seidenbändern auch Süßwasserperlen, Rocailles und SWAROVSKI Elements einarbeiten.

Hier zeigen wir Ihnen unsere kleine, exklusive Soutache-Kollektion:

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